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Ein Sommer-Winter-Märchen Es war einmal (es ist ja ein Märchen) eine junge Stute. Man hatte sie eines Tages von ihrer Mutterherde weggebracht in ein fremdes Land. Zuerst schien auch alles gut zu sein, es gab eine neue Herde und andere interessante neue Dinge. Antaria war immer ein ernsthaftes Tier gewesen und dachte, daß ihr Leben etwas Besonderes sei. Aber der Ort, wo sie jetzt war, war nichts für sie, es gab immer Wechsel und immer neue Menschen. Dann kam Namo. Namo war ein Hengst und er kümmerte sich liebevoll um sie. Man hatte die beiden auch zusammen in eine Box gebracht. Sie denken, sagte Namo, daß ein Fohlen von uns beiden sehr schön werden könnte. Antaria wußte noch nichts damit anzufangen. Auch als Ihre Rosse kam, wußte sie nicht was das bedeuten sollte, diese Verwirrung und das Gefühl, daß Namo da war und irgend etwas geschehen sollte. Namo war, obwohl ein Hengst, ganz einfühlsam und erst bei ihrer dritten Rosse, wo sie bei ihm war zeigte er ihr, was Hengst und Stute zusammen ausmacht. Dann war auch Namo weg und Antaria fühlte sich ganz verlassen. Sie nahm ihr großes Pferdeherz, unter dem schon der Sohn Namos wuchs und rief um Hilfe, damit sie und Ihr Sohn einen guten Ort zusammen haben würden. Montserrat war traurig, das Pferd, mit dem sie gerade vertraut werden wollte, war gestorben. Sie war sehr traurig. Aber: So war sie offen für den Ruf von Antaria. Als sie sich das erste mal sahen, war es klar, sie gehörten zusammen. So überwand Antaria auch ihre Angst und stieg in den Transporter, der sie fort und doch nach Hause bringen würde. Es war ein guter Ort, sie hatte ihren Platz, wo sie ihren Sohn werfen und aufziehen können würde und ihre neue menschliche Leitstute kam vorbei, führte sie zu Grasen und lehrte sie auch ein Pferd bei Menschen zu sein und sich von ihr führen zulassen. Es wurde Winter und alle warteten auf das Fohlen. Antaria war gelassen, der richtige Zeitpunkt würde kommen. Sie wartete in einer dunklen Winternacht ab, bis Ruhe im Stall war, dann ließ sie ihren Sohn kommen. Asylvestrado Blue würde er heißen, Fez nannten sie ihn gleich, denn er war gleich gesund und munter und fezte im Stall herum. Leroy war auch nicht ganz glücklich, in Ordnung, er hatte gute Weide und Kumpels mit denen er sich auf der Weide unterhalten konnte. Aber es fehlten die Menschen, die früher um ihn herum gewesen waren und mit ihm durch die Wälder geritten waren. Das kam jetzt nur selten vor und er war doch viel zu jung, um nur noch im Austrag zu stehen. Georg kam in letzter Zeit immer wieder, zusammen mit Cornelia, die zu seinem Kumpel Stürmi gehörte. Er ritt mit ihm vorsichtig und nicht ganz sicher, aber Leroy fand, man könne mit ihm. Leroy war trotzdem ein wenig überrascht, als eines Tages der Transporter kam und ihn in einen neuen Stall brachte. Zuerst trauerte er noch den alten Kumpels nach, aber im neuen Stall gab es auch ganz nette Kerle, mit denen er sich rasch anfreundete. Da war auch Antaria mit ihren kleinen Fez und die Montserrat, die er auch schon kannte. Es gab hier überhaupt eine Menge Menschen, so war es viel weniger langweilig. Natürlich Georg, der jetzt sein Mensch war und immer wieder mit ihm reitet. Das regelmäßige Reiten brachte ihm wieder Kraft und Muskeln, paßt schon, würde er sagen, so, als Bayer. Den Rest sagen die Bilder, mehr als tausend Worte! von Georg ![]() | Zur Fortsetzung | "IMPRESSUM" |